Über Bülent Baydar

Als Sohn türkischer Eltern, geboren und aufgewachsen in München, ging ich schon als kleines Kind liebend gern ins Museum. Etwas später, als ich dann nicht nur gut lesen konnte, sondern auch verstand, was ich las, faszinierte es mich, in die Lebensgeschichten und Gedanken der Künstler einzutauchen und ihre Werke zu interpretieren. Diese Wiege des Schaffens war ausschlaggebend für meine eigene kreative Entwicklung. Ich fing früh an, zu malen und zu zeichnen, und im Laufe der Zeit stellte sich mein Faible für Innenarchitektur und Modedesign heraus. Dementsprechend meine Berufswahl: ich wurde Einkäufer im HELMUT LANG LADEN
MÜNCHEN, einem von vier Helmut-Lang-Läden weltweit in der Zeit von 1995 bis 2005.

Einmal ausfindig gemacht, stelle ich Ihnen diese unverwechselbaren Produkte vor, erzähle die Geschichten dazu, und berichte von meinen Reisen dorthin. Und Sie haben die Möglichkeit, die Produkte im HINDIBA studio Onlineshop zu erwerben. Der Name Hindiba ist die türkische Bedeutung für Pusteblume; er beschreibt für mich die Natur. Eine Blume, die Ihre Flugsamen vom Wind tragen läßt und sich dadurch in alle Welt verbreitet. Das spiegelt sich in meinem Onlineshop wider, der stets neue Ideen und Produkte in die Welt trägt.
Meine erste Entdeckungstour für HINDIBA studio führte mich zunächst an die nordwestliche Ägäisküste ins Ida-Gebirge, wovon ein großer Teil als Nationalpark ausgewiesen ist. Diese Gegend besticht durch ihre ausgesprochen gute Luft und die ursprüngliche Landschaft, die durch sanften, schonenden Tourismus bewahrt wird. Sie ist geprägt von Obst- und Gemüsegärten sowie von Olivenhainen an den Berghängen. Von dort kommt das vorzügliche Olivenöl von GarGarus.
Weiter ging die Reise in die kleine Stadt Menemen in unmittelbarer Nähe zur Homa Lagune, bekannt für die da lebenden über 200 Vogelarten und Flamingos. Die Wasserqualität des Meeres dort zählt zur besten und mineralstoffreichsten, die idealste Voraussetzung für die Salzgärten von
Salted Goods.
Auf meiner Reise durch die türkische Ägäisküste, war ich von der Geschichte des Ortes Urla begeistert, die von ihrer natürlichen Landschaft und den Olivenbäumen geprägt ist. In Urla befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Klazmonai – der Olivenölstadt des 6. Jahrhunderts v. Christus. Belege für den Handel und der Lagerung von Olivenöl in dieser Gegend gehen bis ins 3. Jahrtausend v. Christus zurück. Die sanfte Hügellandschaft geprägt von Zypressen, erinnert mit seiner Weinroute und dem Weinanbau an die Toskana. Der Ursprung der Mittelmeer – Zypresse ist Klein-Asien, wo sie auch natürlich vorkommt. Bei einem Zwischenstop in Urla entdeckte ich das außergewöhnliche Restaurant Hiç, dass erst vor drei Wochen eröffnet hatte. Das Restaurant liegt in der Altstadt und wurde liebevoll aus einer Ruine zu einem Genusstempel umgewandelt. Die Gerichte sind einzigartig in ihren Kombinationen und der Herstellungsweise. Dieser ganz ursprüngliche Geschmack der Zutaten ist geprägt von dem vorzüglichen Olivenöl von Hiç, das mit seinen Aromen und seinem geringen Säuregehalt etwas sehr kostbares ist. Weniger ist mehr – genau das ist die Bedeutung von Hiç. Ich lernte Duygu Özerson kennen, die Besitzerin des Restaurants, und war fasziniert von ihrer Geschichte und der Entstehung von Hiç.
Nächste Station war meine Traumstadt Istanbul, diesem über 2.600 Jahre alten Schmelztiegel am Bosporus, Nahtstelle zwischen Orient und Okzident. Meine “Fundstücke” hier: die Cemal Candle Company und Chado Tea.

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